Gesundheitswesen
Grosse Herausforderungen im Schweizerischen Gesundheitswesen
Das Schweizerische Gesundheitswesen wird weiterhin vor grosse Herausforderungen gestellt. Es ist im internationalen Vergleich ein Gesundheitssystem von hoher Qualität, ist gleichzeitig aber auch geprägt von hohen Kosten und hoher Komplexität.
Mit dem medizinischen Fortschritt und der anhaltenden Debatte über die zunehmende Mittelknappheit im Gesundheitswesen wird die Frage nach der Wirksamkeit von Gesundheitsleistungen und dem effizienten Einsatz der Mittel immer wichtiger.
Effizienzsteigerungen werden zum Überlebenskriterium
Für die Schweiz ist die Rationierung der medizinischen Leistungen heute keine Option. Die zentrale Aufgabe aller Akteure im Gesundheitswesen ist es deshalb, die knappen Mittel konsequent für die effiziente Erbringung von qualitativ hochstehenden und effektiven Leistungen zu verwenden.
Die Kostenexplosion im Gesundheitswesen hat ausserdem dazu geführt, dass die öffentliche Hand mit dem Ziel der Kostenkontrolle stärker Einfluss nimmt auf die Akteure in diesem Sektor. Krankenversicherer, Spitäler und Kliniken sehen sich deshalb mit zusätzlichen Herausforderungen konfrontiert. Patientenkarte, neue Abrechnungsmodelle, Fallpauschalen und striktere Kostenkontrolle sind Ausdruck der laufenden Veränderungen und schränken den Handlungsspielraum der Akteure teilweise stark ein. Auch deshalb müssen viele Institutionen sich heute die Grundsatzfrage der strategischen Ausrichtung erneut stellen.
Mit zielgerichteten Prozess- und Organisationsanpassungen zum Erfolg
HPO eröffnet den Anbietern im Gesundheitswesen weitreichende Perspektiven und bereitet Kliniken, Krankenhäusern und anderen Dienstleistungsunternehmen den Weg für innovative Geschäftsmodelle und neue Patientenservices. HPO verfügt über jahrelange Projekterfahrung in verschiedenen Branchen im Strategie-Design, in der Prozessoptimierung, im optimalen Einsatz von Ressourcen und in der nachhaltigen Kostensenkung. Erhöhte Transparenz, konsistente Entscheidungsprozesse und zielgerichtete Interkationen mit Vertretern aus dem öffentlichen Sektor sind ebenfalls von hoher Bedeutung und deshalb auch integraler Bestandteil von HPO-Projekten im Gesundheitswesen.
Referenzen
Unternehmensdesign Spital
Einführung patientenorientiertes Prozessmodell
Branche: Gesundheitswesen
Schlüsselzahlen: ca. 700 FTE, Betreuung von 220 Betten
Herausforderungen:
- Historisch gewachsene Organisationsstruktur mit hoher Komplexität
- Nicht standardisierte und je Fachbereich spezifische Abläufe
- Vermischung von organisatorischen und medizinischen Kompetenzen insb. für Spezialisten
Vorgehensansatz:
- Design eines optimalen patientenorientierten Prozessmodells
- Ableitung der optimalen, prozessorientierten Organsiation anhand des Prozessmodells
- Standardisierung und Optimierung der Führungs-, Kern- und Supportprozesse hinsichtlich Interaktion mit dem Patienten und Vermeidung von Schnittstellen
- Überwachung der Adaptierung der Prozesse im Alltag mittels Balanced Score Card
Dauer: 36 Monate
Resultate:
- Einführung der neuen Organisation
- Implementierung von Hochleistungsprozessen wie Einführung Case Management, Professionalisierung interdisziplinäre Notfallstation, Definition von Behandlungspfaden zur Reduktion von Planungs- und Koordinationsaufwand
- Praktische Begleitung der Teams bei der Umsetzung der Hochleistungsprozesse
Dr. Peter Eichenberger Spitaldirektor, St. Claraspital

Dank HPO wird das Claraspital die Herausforderung DRG erfolgreich meistern
«Der finanzielle Druck auf das Spital wird mit den schweizweit eingeführten Fallpreispauschalen (DRG) erhöht. Im Klartext heisst das, dass die Kosten pro Patient markant gesenkt werden müssen, denn unter DRG gilt Leistungsabgeltung und nicht mehr Kostenrückerstattung.
Wir waren auf der Suche nach einem Partner, der über die notwendigen Branchenkenntnisse verfügt und uns unterstützt, die Organisation DRG-tauglich zu gestalten. Dank der intuitiv verständlichen Methodik von HPO gelang es, eine prozess-orientierte Spitalorganisation einzuführen. Als Resultat steht der Patient als Basis unseres Erfolges noch stärker im Zentrum – dass die Kosten markant gesenkt werden, wird nicht als Widerspruch wahrgenommen.
HPO hat mit viel Überzeugungskraft und auch Fingerspitzengefühl mitgeholfen, dass die historisch gewachsene Organisation abgelöst werden konnte. Ohne die Branchenkenntnisse von HPO wäre es nicht möglich gewesen, die schwachen Schnittstellen durch Hochleistungsprozesse zu ersetzen. Und HPO verliert nicht an Schwung, wenn es gilt, die Hochleistungsprozesse auch umzusetzen».
Strukturanalyse
Basierend auf fundierten Strukturanalysen praktikable Optionen als Entscheidungsgrundlage erarbeitet
Branche: Gesundheitswesen
Klientengrösse: > 95'000 Patiententage p.a.
Herausforderungen:
- Sicherstellung der kantonalen Grundversorgung bei steigenden Spitalkosten und Krankenkassenprämien
- Betrachtung und Bewertung der mittelfristigen Kosten und des Investitionsbedarfs
Vorgehensansatz:
- Analyse der IST-Situation der kantonalen Spitallandschaft
- Abschätzung und Klassifizierung der Trends im Gesundheitswesen und der Auswirkungen auf die kantonale Spitallandschaft
- Identifikation und grobe Bewertung der vier attraktivsten Szenarien
- Detaillierte Ausarbeitung und Beurteilung der vier attraktivsten Szenarien
Dauer: 3 Monate
Resultate:
- Vier unterschiedliche Szenarien detailliert ausgearbeitet, inklusive Abschätzung der Kostenentwicklung und des Investitionsbedarfs
- Szenarien erfüllen Kostensenkungsvorgaben und unterscheiden sich in Bezug auf die Bewertungskriterien Wirtschaftlichkeit, Qualität und Machbarkeit
- Strukturbericht als fundierte Entscheidungsgrundlage zuhanden der kantonalen Regierung
Performancesteigerung
Klare Unternehmensprozesse als Basis für gewinnbringenden Einsatz von neuen Technologien
Branche: Versicherung
Klientengrösse: ~ 300 mCHF Umsatz p.a. mit > 200‘000 Versicherten
Herausforderungen:
- Mehrere Standorte mit inkonsistenten Abläufen
- Unklare Verantwortungsbereiche (Matrixorganisation)
- Mangelnde Prozessvoraussetzungen für den absehbaren Einsatz neuer Technologien (elektronische Datenerfassung und Archivierung)
Vorgehensansatz:
- Erarbeitung und Implementierung eines strategiegerechten Geschäftsmodells
- Neugestaltung der Unternehmensprozesse
- Detaillierte Prozesskostenrechnung als Basis für internen Benchmark
Dauer: 9 Monate
Resultate:
- Verabschiedung neuer Prozessorganisation (Trennung zwischen Kundenbetreuung und Leistungsverarbeitung)
- Weitgehende Zentralisierung der Leistungsverarbeitung an einem Standort
- Nachhaltige Kostenreduktion von > 3 Mio CHF (~ 15%)
Christof Zürcher Vorsitzender Geschäftsleitung Atupri Krankenkasse

Mit HPO den Grundstein für eine optimale Kundenberatung gelegt
"Wir wollten zwei Fliegen auf einen Streich schlagen. Einerseits wollten wir unseren Kundenservice optimieren, andererseits sollte sich die Neuausrichtung auch in einer Kostenreduktion niederschlagen, indem Doppelspurigkeiten ausgemerzt werden. Auch dank HPO haben wir dieses ambitiöse Ziel erreicht, obwohl dies gemäss Theorie nicht der gängigen Praxis entspricht – optimieren der Kundenzufriedenheit bei gleichzeitiger Kostensenkung. Wir haben dies nicht zuletzt durch die Professionalität von HPO geschafft. Innert kurzer Zeit haben wir ein neues Geschäftsmodell – mit dem klaren Ziel der langfristigen Sicherstellung unserer Servicequalität – eingeführt. Zudem standardisierten wir die Geschäftsabläufe und machten die Kern- und Supportprozesse fit für den Einsatz von neuen Technologien. Das Resultat zeigt uns, dass wir richtig gehandelt haben. Einerseits hat der Kunde nur noch eine Ansprechperson – one face to the customer – und andererseits können wir flexibler auf die sich wandelnden Marktbedürfnisse reagieren. Dank diesem Modell konnten auch Doppelspurigkeiten eliminiert werden, was sich positiv auf die Betriebskosten auswirkt."
